Der BUND Bottrop hat die Landtagskandidaten angeschrieben mit der Bitte, spezielle Fragen zu Bottroper Problemen zu beantworten:
· Befürworten Sie die Umwandlung und damit Vernichtung des Biotops Kraneburger Feld zu einem Gewerbegebiet?
· Auch in Kirchhellen steht die Frage offen: Umwelt und Natur oder weiterer Ausbau der „Schwarzen Heide“. Wie votieren Sie bei diesem Streitpunkt?
· Sollte die Bundesstrasse B224 trotz des Gladbecker Votums zur A 52 ausgebaut werden?
· Ein seit längerem anstehender Streitpunkt ist auch der Beschluss, die Bäume der Osterfelder Strasse zu fällen. Noch könnte dieser Beschluss zurück genommen werden. Welche Position vertreten Sie?
· Wie stehen Sie zu der Forderung des BUND, Naturwaldzellen im Stadtgebiet einzurichten?
Hier sind die Antworten.....
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.... der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."
Der BUND Bottrop bleibt dabei:
Die Bäume an der Osterfelder Strasse müssen erhalten bleiben!
Hier die neusten Stellungnahmen und Reaktionen
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Die Bottroper Kreisgruppe des BUND beteiligte sich an der Aktion „Bottrop putzt“ am Freitag, den 16. März. Ziel der Aktion waren die Dorstener Straße und die Waldwege im Stadtwald und im Köllnischen Wald. Längs der Dorstener Straße und im Wald konnten die BUND-Mitglieder viele Säcke Müll aufsammeln. Sie fanden: Getränkedosen, Plastiktüten, Altölkanister, Behälter mit giftigen Substanzen, Elektroschrott und Glasscherben, die einfach aus den Autos geworfen oder im Wald „entsorgt“ wurden. Der BUND weist nachdrücklich darauf hin, dass Plastikmüll besonders gefährlich für Waldtiere und Vögel ist. Besonders Lacke und Chemikalien können zur tödlichen Falle werden. Vögel benutzen Plastikmaterial zum Nestbau:
bei Regen ertrinken die Jungvögel im eigenen Nest, da das Wasser nicht ablaufen kann. Das deutsche Tierhilfswerk (DTHW) schätzt, dass jährlich über 3 Millionen Waldtiere qualvoll durch „achtlos weggeworfenen Müll“ verenden. Der BUND appelliert an die Autofahrer und illegalen Müllentsorger: „Werft den Müll nicht verantwortungslos in die Wälder!“
Falls illegale Müllhalden entdeckt werden, können sie jederzeit dem Umwelttelefon der Stadt Bottrop unter der Telefonnummer 21127 gemeldet werden.
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat fast 200 Hausstaubproben von Kitas aus ganz Deutschland auf Schadstoffe untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend:
Kitas sind im Schnitt dreifach höher mit Weichmachern belastet als normale Haushalte. Auch in unserer Stadt Bottrop sind Kindertagesstätten mit gesundheitsschädlichen Weichmachern belastet, wie die BUND-Untersuchungen ergeben haben. Diese Stoffe können in das empfindliche Hormonsystem von Kindern eingreifen; sie werden unter anderem mit Störungen der Fruchtbarkeit und mit bestimmten Krebsformen in Verbindung gebracht. Ausgerechnet die Orte, an denen die Kleinsten einen großen Teil ihrer Zeit verbringen, gefährdenden ihre Gesundheit. Ursache für die hohe Belastung der Kitas mit Weichmachern sind vor allem Einrichtungsgegenstände aus Weich-PVC – unter anderem PVC-Fußböden, Vinyltapeten, Turnmatten, Tischdecken aus Plastik und Möbelüberzüge aus Kunstleder. In Spielzeug ist der Einsatz verschiedener Weichmacher bereits verboten, jedoch in den meisten anderen Produkten weiter erlaubt. Obwohl sichere Alternativen auf dem Markt sind.
Wir meinen: Gefährliche Weichmacher haben in Produkten nichts zu suchen, mit denen Kinder in Kontakt kommen.
Chemikalien im Haus – der Elternratgeber
Chemikalien sind überall und nicht alle sind sicher. Höchste Zeit also für einen Elternratgeber mit praktischen Tipps, Informationen über gefährliche Chemikalien und den Umgang mit ihnen. Hier erfahren Sie, welche Rechte Sie als Verbraucherin und Verbraucher nach dem neuen Chemikaliengesetz REACH haben. Erhältlich bei: BUND Bottrop – Klaus Lange , Tel.: (02045) 52 35,eMail: Klaus.Lange@BUND.net
Sie können die ausführlich beschriebenen Ergebisse hier herunterladen
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In der Beschlussvorlage der Verwaltung wurde die Planungsvariante 4 vorgestellt (Neubau von 43 Stellplätzen, dabei werden 39 Bäume erhalten, 33 Neupflanzungen vorgenommen und 56 Bäume gefällt). Diese Variante wurde mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen.
Der BUND Bottrop spricht sich gegen die Zerstörung der historisch gewachsenen Allee aus. Nicht nur das Stadtbild würde sich zum Negativen verändern, auch in Bezug auf den Klimaschutz würde unsere Stadt einen herben Rückschlag erleiden: Bäume sind auch ein nicht zu unterschätzender Faktor gegen Feinstäube!
Zum Brief des BUND Bottrop an die Bezirksregierung Münster
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Mit der Novelle des Landschaftsgesetzes im Jahr 2007 wurde in Nordrhein-Westfalen der gesetzliche Schutz von Alleen eingeführt (Landschaftsgesetz NRW, § 47a, Schutz der Alleen). Demnach führt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ein landesweites Kataster der gesetzlich geschützten Alleen.
zum Alleenprogramm
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Alleen haben eine sehr positive Auswirkung auf das Stadtklima in innerstädtischen Häuserblöcken und Straßenzügen durch:
* Staubfilterung aus der Luft
* Aufnahme von Kohlendioxid
* Abgabe von Sauerstoff
* Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und
* Spenden angenehmer Kühle im Sommer durch Wasserverdunstung
* Verschattung des Straßenraums
Die mikroklimatische Bedeutung eines einzigen ausgewachsenen Baumes sei an folgendem Beispiel verdeutlicht:
Zum Verweis des Verkehrsplaner auf gesetzlich vorgeschriebene "Ausgleichsmaßnahmen" für die zu fällenden Bäume sei folgendes vermerkt:
1. Bei Neuanpflanzungen vor Ort muss nicht die Phytomasse des entfernten Baumbestandes ersetzt werdn, sondern es sind junge Bäume anzupflanzen, deren Phytomasse die des ursprünglichen Baumbestandes in ca. 30 Jahren annähernd ersetzen soll.
2. Derartige Ausgleichsmaßnahmen sollen aber nicht zwingend vor Ort, sondern können durchaus anderenorts im Stadtgebiet vorgenommen werden.
Die im Schaubild dargestellte mikroklimatische Bedeutung der einzelnen Bäume für das unmittelbare Wohnumfeld verdeutlicht die Absurdität derartiger "Ausgleichsmaßnahmen".
Darum Fragebogen zur Erfassung von Alleen herunterladen und einsenden an:
BUND, Jürgen Schmidt, Im Beckram 19, 46242 Bottrop
Fragebogen Baumallee (zur Alleenerfassung)
Erläuterung des Fragebogens
Alleenliste Bottrop
Es bleibt dabei: Die B224 darf nicht zur Transitautobahn A52 ausgebaut werden!
Hier finden Sie die wichtigsten Unterlagen aus der Planoffenlegung.
Schauen Sie sich an, wie die Lärmbelastung bei Ihnen zuhause sein wird, ob sie Grundstücke abgeben müssen und wie die Schadstoffbelastung zunimmt. Ausserdem finden Sie hier Mustereinsprüche zum Runterladen
http://www.stoppt-a52.de/
Der BUND Bottrop spricht sich vehement gegen den Ausbau der B 224 zur A52 aus. Dieser Ausbau würde insbesondere Rebhühner und Fledermäuse ausrotten. Der Artenschutz ist gefährdet. Daher wurde Einspruch erhoben.
Hunderte Bürger haben Einspruch eingelegt. Die öffentliche Anhörung soll im Herbst sein.

- Aktion "5vor12" im Jahre 2010
Bedroht: der Mensch....Durch die neuen Deckblätter im Planfeststellungsverfahren wird deutlich, dass die Immissionsgrenzwerte zum Lärmschutz für Wohngebiete durch eine Verkehrszunahme um über 80 Prozent (insbesondere stark zunehmender LKW-Verkehr) erheblich überschritten würden. Ebenso würden die zulässigen Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub überschritten
.…Kiebitz, Kleinspecht, Kreuzkröte, Feldsperling, Flussregenpfeifer, Fledermaus…
Die Trasse der zukünftigen A52 würde doppelt so breit wie die der heutige B224. Damit würden beiderseits der Straße ein großer Baumbestand sowie der Lebensraum für Pflanzen und Tiere vernichtet. Eine Sonderuntersuchung von 2010 dokumentiert eine große Artenvielfalt entlang der geplanten Trasse. Insgesamt wurden 99 Vogelarten verzeichnet, davon stehen 38 unter besonderem Schutz, weitere elf Arten werden als wertgebend eingestuft. Darunter sind Feldsperling, Flussregenpfeifer, Habicht, Kiebitz, Kleinspecht, Mäusebussard, Nachtigall, Rebhuhn, Sperber, Waldkauz, Waldlaubsänger und Zwergtaucher. Zudem wurden mehrere Fledermausarten und bedrohte Amphibien wie die Kreuzkröte festgestellt. Das größte Artenspektrum weist das Kraneburger Feld mit seinen 72 Vogelarten auf, welches durch den Bau der Autobahn zerstört würde.
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- Klaus Lange, Sprecher des BUND- Bottrop
Ein vollständiger Ausstieg aus der Atomenergie ist bis 2015 möglich und machbar. Die sieben älteren Atomkraftwerke plus Krümmel müssen sofort und endgültig stillgelegt werden, die übrigen mit einem Energiewende-Sofortprogramm.
BUND- Kritik
* Der Atomausstieg dauert viel zu lange, die Kaltreserve ist überflüssig.
* Zu zaghaft werden die erneuerbaren Energien ausgebaut
* Es fehlt eine klare Vorschrift, dass sich die Netzausbauplanung an den Erfordernissen der Integration der Erneuerbaren Energien zu orientieren hat.
* Der Ausstieg ist umkehrbar, es fehlt eine Verfassungsänderung, die diesen Ausstieg unumkehrbar machen würde.
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Die diesjährige Amphibienwanderung zu den Laichgewässern in Bottrop fand im Monat März statt. Die wandernden Lurche umfassten dabei vor allem Erdkröten und Grasfrösche (Froschlurche) sowie Teichmolche und selten Feuersalamander (Schwanzlurche).
Es waren signifikant weniger Tiere als in den Vorjahren, etwa die Hälfte, an den betreuten Standorten Lindhorststraße und Oberhausener Straße. Dies kann an dem zweiten langen kalten Winter in Folge liegen.
Die Lindhorststraße wird, bedingt durch den Krötenschutzzaun der Stadt Bottrop, besonders intensiv betreut. Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Bottrop bauen die Zäune auf und ab. Naturschützer übernehmen die täglichen Kontrollen der Fangeimer. Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich drei Krötentunnel, die unter der Straße herführen. Da aber Lücken zwischen den einzelnen Zaunbereichen bestehen und das obere und untere Ende frei bleiben, sind die Tiere auf Naturschützer angewiesen, die hier bei Einbruch der Dunkelheit „patroullieren“ und den Lurchtieren über die Straße verhelfen.

- Mitglieder und Freunde des BUND- Bottrop bei der Exkursion 2010 an der Lindhorststrasse
Die Oberhausener Straße verfügt über keine Wanderhilfen, hier ist alles vom Engagement der Tierschützer oder schlicht Glück, was auf dieser Tempo 70 – Strecke relativ unwahrscheinlich ist, abhängig. Einige Naturfreunde kommen schon seit Jahren und leisten selbstständig Hilfe. Aber auch ganze Schulklassen und Kindergärten machen mit. Immer wieder erstaunlich ist das besondere Gespür von Kindern beim Aufsammeln der Tiere.
Ausgerüstet mit Eimern, Taschenlampe, wahlweise dünnen Latex-Handschuhen, Warnweste und Regenbekleidung, da die wechselwarmen Tiere gern bei warmfeuchter Witterung wandern, bildet der helfende Einsatz ein Naturerlebnis der besonderen Art für die ganze Familie.
An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen emsigen Helfer!
Claudia Schadwinkel, Vorstandsmitglied BUND- Bottrop
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Im Gegensatz zu den klassischen Lagerstätten ist das unkonventionelle Erdgas in Kohle-, Ton- oder Schiefergestein in großen Tiefen eingeschlossen. Nur mit aufwändiger Technik kann es gefördert werden. Es reicht nicht aus, die Lagerstätte einfach anzubohren, sondern die Gesteinsformationen müssen durch sogenanntes „Hydraulic Fracturing“ – kurz „Fracking“ – zerstört werden, um ein Herausströmen des Gases zu ermöglichen. Dabei werden große Mengen Wasser versetzt mit einem Cocktail von mehr als 200 verschiedenen Chemikalien unter hohem Druck in den Boden gepumpt und anschließend Sprengungen durchgeführt.
Stellungnahme
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