NEIN zu TTIP!!

Demonstration am 10.10. in Berlin gegen TTIP:
Im Herbst 2015 tritt die Auseinandersetzung um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA in die heiße Phase. Beide Abkommen drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln. Weitere Infos: http://www.bund.net/index.php?id=22399

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Naturdenkmal??

Im Landschaftsplan der Stadt Bottrop wurde auf Betreiben des BUND die „Stiel-Eiche am Senkungssee Elsbach“ als Naturdenkmal festgesetzt. Auch der Lanschaftsbeirat erklärte sein Einverständnis. Es handelte sich um einen frei stehenden ca. 25 Meter hohen Baum mit gutr ausgeprägter Krone und einem Stammumfang von 3,80 m, am Rande des aufgrund von Bergsenkungen entstandenen Elsbachsees. Die Festsetzung als Naturdenkmal nach § 28 Abs. 1,2

des Bundesnaturschutzgesetzes erfolgte wegen „der besonderen Schönheit des Baumes und stellvertretend für die Bäume, die den Bergsenkungen weichen müssen“. Mitglieder des BUND, Kreisgruppe Bottrop, haben feststellen müssen, dass die Stieleiche inzwischen gefällt worden ist. Darauf haben auch Wanderer und Erholungssuchende mit Unverständnis hingewiesen.

 

In der Sitzung des „Ad hoc Monitorings“ der RAG am 01.06.2015 zum Thema Bergsenkungen am Koppelweg wurde von dem zuständigen Forstbeamten, Herrn Meemken, darauf hingewiesen, dass -angeblich- die Fällung im Einvernehmen mit der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt Bottrop erfolgt sei. Empörend ist aus der Sicht des BUND, dass die Eiche als Naturdenkmal in den Landschaftsplan der Stadt Bottrop aufgenommen wurde, um dann unmittelbar danach gefällt zu werden. Der BUND fragt: Haben die zuständigen Behörden (RVR, Forstbehörde) den Landschaftsplan nicht zur Kenntnis genommen? Selbst als hinfälliges Baumdenkmal hätte die Eiche erhalten werden müssen!

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Unser Boden- mehr als nur Dreck

Artenschwund durch Versiegelung der Bodenflächen: weitere Gewerbe-und Neubaugebiete sind geplant

 Die UNESCO hat das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens ausgerufen. Anlässlich dazu macht sich der BUND Gedanken darüber, wie wir mit diesem Schutzgut umgehen. Böden erfüllen viele auch für Menschen lebenswichtige ökologische Funktionen: Als Grundlage der Landwirtschaft sichern Böden die globale Ernährung und die Bildung von sauberem Grund- und damit auch Trinkwasser. Böden filtern Schadstoffe aus der Luft und sind neben Wäldern die wichtigste terrestrische Kohlenstoffsenke. Böden sind mehr als nur der Dreck unter unseren Füßen. Durch den wachsenden Flächenverbrauch und Landdegradation sind Böden nicht nur weltweit in Gefahr, auch in Bottrop geht man mit diesem Schutzgut nicht sparsam um, wie das aktuelle Beispiel Kraneburger Feld zeigt. Wertvolle Freiflächen, die für die Versickerung von Regenwasser und für die Entstehung von Frischluft in Ballungsräumen notwendig sind, werden überplant und Alternativen zum Flächenfraß gar nicht erst in Betracht gezogen. Was ist uns der Boden wert, der uns ernährt, uns mit sauberem Trinkwasser versorgt und unsere überhitzte Stadtluft kühlt?"
Im Herbst '15 ist eine Exkursion zu diesem Thema geplant. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

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Weltjahr des Bodens

Mehr als nur der Dreck unter unseren Füßen – Der Boden als Grundlage unseres Lebens Aktionen zum UNESCO Weltjahr des Bodens

Das Jahr 2015 wurde von der UNESCO zum Jahr des Bodens ausgerufen, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche vielfältigen Funktionen Böden im Natur- und Landschaftshaushalterfüllen und wie wichtig sie auch für den Menschen sind. Böden sind nicht nur die elementare Grundlage unserer Landwirtschaft und damit der globalen Nahrungsmittelversorgung, sondern auch wichtige Filter für Schadstoffe. Böden speichern Wasser, Nährstoffe und CO2. Sie lassen Regenwasser langsamer versickern, als Asphalt und Beton, können dadurch Hochwasser verhindern und füllen unsere Grundwasserreserven auf. Durch Verdunstung geben sie wieder Wasser ab und sorgen für ein angenehmeres Mikroklima, als versiegelte Asphaltflächen. Sie verhindern, dass Schadstoffe aus der Luft über die Niederschläge direkt ins Grundwasser gelangen. Böden sind die lebendige Haut unserer Erde.

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Krötenwanderung 2015:

Dank an alle Helferinnen und Helfer

Amphibien in und um Bottrop- Veranstaltung des BUND Bottrop

Oft als Huckepack zu sehen- Erdkröten auf der Wanderung

Vortrag von Herrn Martin Schlüpmann,Dipl.-Biol., Stellvertretender Geschäftsführer und Referent der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V., , zum Thema: Krötenwanderung/ Amphibien in und um Bottrop; dazu viele Fotos von der diesjährigen Aktion. 
am Samstag, 18.4. a 15 Uhr im Spielraum, Prospestr.71

Eintritt frei

       BUND-Mitglied Claudia Schadwinkel engagiert sich seit 10 Jahren für das Organisieren und Koordinieren zur Krötenwanderung. Seitdem haben sich viele Mitmenschen unserer Stadt in dieser Aktion, die auch vom Nabu unterstützt wird, engagiert. 
     Gesammelt wurde an der Lindhorststraße, der Vonderorter Straße am Revierpark und an der Oberhausener Straße.
BUND und NABU möchten sich bei allen kleinen und großen Helfern für ihr Engagement, ihre Ausdauer und Geduld und so manche geopferte Abendstunde bedanken. Viele Familien und Gruppen wie Mitglieder von Kitas, Schulklassen, Angelvereinsjugend, Reitvereinen und Pfadfinder haben die Arbeit der Naturschutzverbände tatkräftig unterstützt. Dieses Jahr war eine recht starke Amphibienwanderung zu verzeichnen, ca. 4000 verschiedene Amphibien wurden gezählt. Die Wanderung beschränkte sich in diesem Jahr auf den Monat März, immer wieder tageweise unterbrochen durch kalte Nächte und Sturmfronten.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hielten dennoch wacker durch und ließen sich immer wieder zu erneuten Einsätzen bei „richtigem“ Krötenwanderwetter aufrufen. Auch nach 10 Jahren begleitete Amphibienwanderungen lassen sich die genauen Wandertage der Tiere nicht genau vorherbestimmen. Viele Umgebungseinflüsse spielen eine Rolle: Boden- und Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windverhältnisse, Luftdruck und andere Faktoren mehr. Ihr Instinkt lässt die wechselwarmen Tiere dann kollektiv handeln: entweder laufen alle auf einmal los oder gar keines! Optimal wäre warmer Frühlingsregen – in diesem Jahr Mangelware, was die Vorhersage noch schwieriger machte. Trotzdem ließen sich vor allem die erfahrenen Sammler nicht entmutigen und wussten: Irgendwann wandern sie doch wieder…..

Besonders und vor allem von Kindern gern gesehen wird die Ankunft der Tiere an ihren Laichgewässern und ihre eleganten Schwimmvorführungen.

Dank geht auch an das Grünflächenamt Bottrop für das Aufstellen von 250 m Schutzzaun an der Lindhorststraße und an die Biologische Station für den Zaun und die fachliche Betreuung der Krötenwanderung an der Vonderorter Straße.

Wichtig ist auch weiterhin die Bewahrung der schönen, natürlichen, auch für den Menschen erholsamen, Lebensräume der heimischen Amphibien.

Karte zur Krötenwanderung

Ein Abenteuer nicht nur für Kinder, die immer wieder gerne dabei sind

Menschenkette gegen Kohle im Braunkohle-Tagebau Garzweiler II

am 25. April 2015, 13:00 Uhr

Mit unserer Menschenkette stärken wir die breite Bürgerbewegung gegen Kohle und unterstützen den lokalen Widerstand. Kommen Sie am 25. April 2015 zur Menschenkette und zur anschließenden Kundgebung mit Konzert und zeigen den Baggern und Klimakillern die rote Linie auf.

Gemeinsam bieten wir der Kohlelobby die Stirn! mehr

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Wir sagen NEIN!

Wegen der des völlig überdimensionierten Charakters und der zu erwartenden Umweltbelastungen lehnt der BUND Bottrop die vorliegende Planung des Autobahnkreuzes B 224 / A 2 kategorisch ab, zumal das Autobahndreieck in einer ohnehin schon belasteten Region errichtet werden soll (A2, A31, A42, B 224. Müllverbrennungsanlage Karnap, Glasfabrik in Essen, Scholven Chemie u.a.). Außerdem erfolgt die vorgesehene Kompensation nicht ortsnah sondern in Dorsten.

Hier geht es zur Einwendung des BUND Bottrops

Auch für 2015 bleibt es dabei: NEIN zur A52

 

Der BUND Bottrop lud zur Besichtigung der Fläche des geplanten Autobahnkreuzes. Wir sagen weiterhin: Nein! Dieser Flächenfraß zerstört Biotope und wertvolle naturverbundene Freizeitgebiete.
Daher werden wir erneut gegen diese Pläne Einwendungen schreiben. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann zudem auch dagegen eine Einwendung erheben- hier klicken, und das Formular herunterladen.

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Hier geht es zur Seite der Bezirksregierung mit allen Plänen für den Bau des Autobahnkreuzes A52 - B224

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zur Erklärung des Netzwerkes der Bürgerinitiativen, Vereine, Verkehrs-, Umwelt- und Naturschutzverbände der Städte Bottrop, Essen und Gladbeck

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2014 – ein Jahr umweltpolitischer Rückschritte: Bremse für erneuerbare Energien

Berlin: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) war das zurückliegende Jahr vor allem von umweltpolitischen Rückschritten geprägt. "Nach dem Verständnis der Bundesregierung wurde 2014 das Erneuerbare-Energien-Gesetz reformiert, tatsächlich wurde es deformiert", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in einer Jahresbilanz. "Schwarz-Rot hat den dezentralen Ausbau der regenerativen Stromerzeugung – eine von zahllosen Staaten kopierte Erfolgsgeschichte – mittels ihrer EEG-Novelle zurückgedrängt. Das bremst nicht nur die klimapolitisch wichtigste Energieform aus, es gefährdet auch viele zukunftsorientierte Arbeitsplätze im Mittelstand. Zugleich blieben viele Möglichkeiten ungenutzt, um die hohen CO2-Emissionen in Deutschland und in der EU zu verringern", sagte Weiger.

weiter zur ausführlichen Presseerklärung des BUND

Jagd & Naturschutz

Seit 2001 ist der Tierschutz in der nordrhein-westfälischen Landesverfassung verankert. Trotzdem wird die Ausübung der Jagd bis heute weder dem Tier- noch dem Naturschutz gerecht.

Der BUND und weitere Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens, darunter der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutsche Tierschutzbund, das Komitee gegen Vogelmord und PETA setzen sich deshalb gemeinsam für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW ein. Die Verbände haben in einer Resolution 10 zentrale Eckpunkte definiert, die sich in der geplanten Novellierung des Landesjagdgesetzes wiederfinden müssen, damit dem Tier- und Naturschutz sowie den Ankündigungen des Koalitionsvertrags entsprochen werden kann.

Mit dem BUND - Landesvorsitzenden Holger Sticht führte der BUND Bottrop am 12.11.2014 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung durch. Holger gab einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage, die Forderungen des BUND und den Stand der aktuellen Diskussionen.

zum Weiterlesen hier klicken

Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW

Seit 2001 ist der Tierschutz in der nordrhein-westfälischen Landesverfassung verankert. Trotzdem wird die Ausübung der Jagd bis heute weder dem Tier- noch dem Naturschutz gerecht.

Der BUND und weitere Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens, darunter der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutsche Tierschutzbund, das Komitee gegen Vogelmord und PETA setzen sich deshalb gemeinsam für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW ein. Die Verbände haben in einer Resolution 10 zentrale Eckpunkte definiert, die sich in der geplanten Novellierung des Landesjagdgesetzes wiederfinden müssen, damit dem Tier- und Naturschutz sowie den Ankündigungen des Koalitionsvertrags entsprochen werden kann.

Schließen auch Sie sich mit ihrer Stimme an und fordern Sie eine grundlegende Reform des Jagdrechts! Jetzt Resolution unterschreiben!

WAZ Bottrop, 28.07.2014

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Dorstener Zeitung 10.4.14

BUND: Die Allee soll bleiben

      Grafenwald: Autofahrer halten an, um sich an ihrem Anblick zu erfreuen, Fotografen reisen extra an, um sie abzulichten. Die blühenden Kirschbäume an der Schneiderstraße sind ein absoluter Blickfang. Wird die Straße nach den aktuellen Planungen der Stadt ausgebaut, müssen sie jedoch weichen

=> der ausführliche Artikel

Anwohner Uwe Jamin, Christoph Ferdinand von der Aktionsgruppe Schneiderstraße, Franz-Josef Adrian (BUND), Sigrid Lange (BUND) und Klaus Lange (BUND) plädieren für den Erhalt der Kirschbäume an der Schneiderstraße. Foto: Hollstegge

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Was brauchen wir: Natur <=> Gastronomie

natürliche Bäche oder versiegelte Flächen?
BUND Bottrop zu den Bebauungsplänen des sogenannten Sackers Gelände

Stellungnahme zur gewässerökologischen Situation

Aufgrund der bevorstehenden Baumaßnahme auf dem Gelände des ehemaligen Hotels und der Brennerei Sackers in Bottrop Stadtwald befürchten die Ortsgruppe des BUND sowie die Baum- und Grünschutzinitiative Bottrop erhebliche Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und die Artenvielfalt am Feuchtbiotop zwischen Vorthbach und den Bahngleisen zwischen der Kirchhellener Strasse und dem Egon Bremer Platz am Südrand des Stadtwaldes. Wegen dieser möglichen Beeinträchtigungen des benachbarten Biotopes hielt es der Autor dieser Stellungnahme für notwendig, gemeinsam mit den BUND Mitgliedern Claudia Schadwinkel und Franz Josef Adrian, die Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen. Ziel war es zunächst, eventuell planungsrelevante Arten nachzuweisen, die von den bevorstehenden Baumaßnahme des Grundstückseigentümers Bodo Buschmann von der BRABUS GmbH beeinträchtigt werden könnten.

die Stellungnahme gibt es hier

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Kommunalen Klimaschutz vorantreiben

Wir haben es in der Hand

Klimawandel in der Region – bereits heute messbar

In der Emscher-Lippe Region (ELR) zeigen Messungen und Analysen von Temperaturen und Niederschlägen bereits heute Veränderungen, die nicht allein auf die natürliche Klimavariabilität zurückzuführen sind.

So steigen die mittleren Jahrestemperaturen in der Region seit 1961 stetig an. Auch Temperaturkennwerte wie Sommertage oder Heiße Tage haben in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen, während ein Rückgang von Frost- und Eistagen in der gleichen Zeit zu verzeichnen ist. Die mittleren Jahresniederschläge zeigen einen deutlichen Anstieg, und kleinere Starkregenereignisse treten häufiger auf. (Quelle: dynaklim)Daher entwickelt das Forschungs- und Netzwerkprojekt dynaklim im Rahmen des Programms „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten (KLIMZUG)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung seit 2009 wichtige Instrumente und Prozesse für eine pro-aktiv und antizipative Anpassung an den regionalen Klimawandel. Dabei entsteht u.a. ein Roadmap-Prozess, ein regionales Netzwerk und ein kontinuierlicher Wissenstransfer unter den Beteiligten.

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Waldvögel sind keine Haustiere - Seltene Vogelarten schützen

Lebesart, 7.10.2013

Ein Fall von verbotenem Handel mit Waldvögeln empört zahlreiche Tierfreunde – Derartige Eingriffe in die Natur sind strafbar

Kirchhellen - Melodischer Gesang, farbenfrohe Federkleider und faszinierende Verhaltensweisen: Zahlreiche Vogelarten sorgen in den Kirchhellener Wäldern für Vielfalt und ziehen menschliche Waldbesucher in ihren Bann. Entsprechend groß war die Empörung in Kirchhellen als bekannt wurde, dass ein 74-jähriger Rentner jahrelang einen verbotenen Handel mit einheimischen Waldvögeln betrieben hat. Der Kirchhellener soll die Tiere mit Lebendfallen und Lockvögeln gefangen haben, um sie später nachzuzüchten und zu verkaufen. Und das ist kein Einzelfall.

zum gesamten Artikel hier klicken

BUND gegen weitere Bebauung in Ebel

Der BUND Bottrop hat auf seinem letzten Treffen Einwände gegen die geplante Bebauung in Bottrop- Ebel erhoben. Geplant sind 36 neue Doppel- und Reihenhäuser, dazu müssten 96 Bäume abgeholzt werden. Die jetzt schon vorhandene Belastung durch Straßenverkehr, besonders auf der Ebelstraße lässt eine weitere Zunahme, durch die Neubebauung als ungünstig erscheinen. Zudem ist dieses Gebiet von Gewerbe- und Industrieflächen umgeben (Klöckner-Rohstoff-Recycling, Emscherkläranlage, Müllheizkraftwerk, Harmuth-Verbrennungsanlagen).

hier geht es zum ausführlichen Einspruch des BUND Bottrop

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Feldhausener Hainbuche soll Naturdenkmal werden

Kirchhellen Der BUND Bottrop besuchte im Rahmen seines Mai-Spaziergangs die Hainbuche gegenüber der Gaststätte Berger. Dieser Baum soll in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen werden.

Schon seit drei Jahren unternimmt der BUND Bottrop jedes Jahr am 1. Mai einen Spaziergang zu naturbelassenen Winkeln in der näheren Umgebung. Diesmal wählte der Kreisvorsitzende Klaus Lange den Stumpf einer Hainbuche gegenüber der Gaststätte Berger in Feldhausen als Ausgangspunkt. Auch wenn die etwa 180 Jahre alte Baumruine zum größten Teil abgestorben ist, treibt sie doch noch an der Seite aus und in seinem Hohlraum brüten Vögel. Schon vor vielen Jahren wurde der hohle Baum innen mit Metallstreben gestützt.
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Stadtnatur: wichtig für Mensch und Tier

Markus Botzek- Bottroper Naturfotograf

Der BUND durchforstete mit dem Bottropr Natufotografen Markus Botzek am 12.9. die Bottroper Innenstadt, auf der Suche nach Stadtgrün. Dabei wurde beobachtet, wie und wo sich Pflanzen ausbreiten. Beurteilt wurden Orte und Plätze, sowie die Fußgängerzone.

Hier klicken und eine Fototour durch die Bottroper Inenstadt machen.

Städte sind kein naturfreier Raum. Urbane Flächen sind hierzulande noch zur Hälfte und mehr von Grün geprägt. Stadtnatur prägt das Erscheinungsbild unserer Metropolen und trägt erheblich zum Wohlbefinden der Städter bei. 
Stadtgrün dient den Stadtbewohnern als Ort der Erholung. Positives Beispiel: Im Ehrenpark gehen Familien spazieren, au der Wiese besteht die Möglichkeit sich zu etspannen, Kinder spielen auf dem Spielplatz und Jugendliche triben Sport au der Skaterbahn. 

Mitglieder des BUND- Bottrop auf Fototour

Gegenstück zur gepflegten Parkanlage sind überwucherte und sich selbst überlassene Stadtbrachen. Diese wilden Ecken der Stadt locken mit ihren Blumen, Sträuchern und Rosenbüschen viele Insekten und Vögel an. Auf diesen leider immer seltener werdenden Freiflächen können Kinder unbeschwert spielen und Naturerfahrungen fürs Leben sammeln.

Erst wenn der letzte Baum gefällt

.... der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

Der BUND Bottrop bleibt dabei:
          Innovation City braucht Bäume!

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Alleen sind besonders geschützt und werden in ein Kataster aufgenommen!

Mit der Novelle des Landschaftsgesetzes im Jahr 2007 wurde in Nordrhein-Westfalen der gesetzliche Schutz von Alleen eingeführt (Landschaftsgesetz NRW, § 47a, Schutz der Alleen). Demnach führt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ein landesweites Kataster der gesetzlich geschützten Alleen.

 zum Alleenprogramm

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Warum Alleen in Städten so wichtig sind

Alleen haben eine sehr positive Auswirkung auf das Stadtklima in innerstädtischen Häuserblöcken und Straßenzügen durch:

   * Staubfilterung aus der Luft
   * Aufnahme von Kohlendioxid
   * Abgabe von Sauerstoff
   * Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und
   * Spenden angenehmer Kühle im Sommer durch Wasserverdunstung
   * Verschattung des Straßenraums

Die mikroklimatische Bedeutung eines einzigen ausgewachsenen Baumes sei an  folgendem Beispiel verdeutlicht:

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Größer, schneller, weiter - Wahnsinn Güterverkehr

Das Wachstum des Güterverkehrs hat sich in den letzten fünfzig Jahren immer stärker von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. Seit der Wiedervereinigung stieg die Transport-leistung in Deutschland um mehr als 55% und damit doppelt so stark wie das Bruttoinlandsprodukt. Der Straßengüterverkehr konnte von dieser Entwicklung besonders profitieren. Während 1980 noch knapp die Hälfte der deutschen Transportleistung mit Lkw erbracht wurde, liegt dieser Anteil mittlerweile bei über 70%.

Mit dem Ausbau der Bundesstrasse B224 zur Autobahn A52 wird diesem Wahnsinn Vorschub geleistet. Mehr Schwerlast-, Fern- und Durch-gangsverkehr ist zu erwarten!

Der BUND bleibt bei seiner Forderung:
                           Stoppt A52 in Bottrop - 
                             
keine neue Transitautobahn durch das Ruhrgebiet!

Zum Verweis des Verkehrsplaner auf gesetzlich vorgeschriebene "Ausgleichsmaßnahmen" für die zu fällenden Bäume sei folgendes vermerkt:

1. Bei Neuanpflanzungen vor Ort muss nicht die Phytomasse des entfernten Baumbestandes ersetzt werdn, sondern es sind junge Bäume anzupflanzen, deren Phytomasse die des ursprünglichen Baumbestandes in ca. 30 Jahren annähernd ersetzen soll.

2. Derartige Ausgleichsmaßnahmen sollen aber nicht zwingend vor Ort, sondern können durchaus anderenorts im Stadtgebiet vorgenommen werden.

Die im Schaubild dargestellte mikroklimatische Bedeutung der einzelnen Bäume für das unmittelbare Wohnumfeld verdeutlicht die Absurdität derartiger "Ausgleichsmaßnahmen".

Darum Fragebogen zur Erfassung von Alleen herunterladen und einsenden an:
BUND, Jürgen Schmidt, Im Beckram 19, 46242 Bottrop

                                  Fragebogen Baumallee (zur Alleenerfassung)

                                                         Erläuterung des Fragebogens

                                                                           Alleenliste Bottrop



BUND Bottrop: A52 steht im Widerspruch zum Artenschutz!

Der BUND Bottrop spricht sich vehement gegen den Ausbau der B 224 zur A52 aus. Dieser Ausbau würde insbesondere Rebhühner und Fledermäuse ausrotten. Der Artenschutz ist gefährdet. Daher wurde Einspruch erhoben.

Hunderte Bürger haben Einspruch eingelegt.  Die öffentliche Anhörung soll im Herbst sein.

Zur Einwendung des BUND Bottrop

Aktion "5vor12" im Jahre 2010

Bedroht: der Mensch....Durch die neuen Deckblätter im Planfeststellungsverfahren wird deutlich, dass die Immissionsgrenzwerte zum Lärmschutz für Wohngebiete durch eine Verkehrszunahme um über 80 Prozent (insbesondere stark zunehmender LKW-Verkehr) erheblich überschritten würden. Ebenso würden die zulässigen Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub überschritten

.…Kiebitz, Kleinspecht, Kreuzkröte, Feldsperling, Flussregenpfeifer, Fledermaus…

Die Trasse der zukünftigen A52 würde doppelt so breit wie die der heutige B224. Damit würden beiderseits der Straße ein großer Baumbestand sowie der Lebensraum für Pflanzen und Tiere vernichtet. Eine Sonderuntersuchung von 2010 dokumentiert eine große Artenvielfalt entlang der geplanten Trasse. Insgesamt wurden 99 Vogelarten verzeichnet, davon stehen 38 unter besonderem  Schutz, weitere elf Arten werden als wertgebend eingestuft. Darunter sind Feldsperling, Flussregenpfeifer, Habicht, Kiebitz, Kleinspecht, Mäusebussard, Nachtigall, Rebhuhn, Sperber, Waldkauz, Waldlaubsänger und Zwergtaucher. Zudem wurden mehrere Fledermausarten und bedrohte Amphibien wie die Kreuzkröte festgestellt. Das größte Artenspektrum weist das Kraneburger Feld mit seinen 72 Vogelarten auf, welches durch den Bau der Autobahn zerstört würde.

 

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Kindertagesstätten sind dreifach höher mit Weichmachern belastet

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat fast 200 Hausstaubproben von Kitas aus ganz Deutschland auf Schadstoffe untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend:

Kitas sind im Schnitt dreifach höher mit Weichmachern belastet als normale Haushalte. Auch in unserer Stadt Bottrop sind Kindertagesstätten mit gesundheitsschädlichen Weichmachern belastet, wie die BUND-Untersuchungen ergeben haben. Diese Stoffe können in das empfindliche Hormonsystem von Kindern eingreifen; sie werden unter anderem mit Störungen der Fruchtbarkeit und mit bestimmten Krebsformen in Verbindung gebracht. Ausgerechnet die Orte, an denen die Kleinsten einen großen Teil ihrer Zeit verbringen, gefährdenden ihre Gesundheit. Ursache für die hohe Belastung der Kitas mit Weichmachern sind vor allem Einrichtungsgegenstände aus Weich-PVC – unter anderem PVC-Fußböden, Vinyltapeten, Turnmatten, Tischdecken aus Plastik und Möbelüberzüge aus Kunstleder. In Spielzeug ist der Einsatz verschiedener Weichmacher bereits verboten, jedoch in den meisten anderen Produkten weiter erlaubt. Obwohl sichere Alternativen auf dem Markt sind.

Wir meinen: Gefährliche Weichmacher haben in Produkten nichts zu suchen, mit denen Kinder in Kontakt kommen.

 

Chemikalien im Haus – der Elternratgeber

Chemikalien sind überall und nicht alle sind sicher. Höchste Zeit also für einen Elternratgeber mit praktischen Tipps, Informationen über gefährliche Chemikalien und den Umgang mit ihnen. Hier erfahren Sie, welche Rechte Sie als Verbraucherin und Verbraucher nach dem neuen Chemikaliengesetz REACH haben. Erhältlich bei: BUND Bottrop – Klaus Lange , Tel.: (02045) 52 35,eMail: Klaus.Lange@BUND.net


Sie können die ausführlich beschriebenen Ergebisse hier herunterladen

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BUND-Einschätzung: Gesetze zur Energiewende und Atomausstieg

Klaus Lange, Sprecher des BUND- Bottrop

Ein vollständiger Ausstieg aus der Atomenergie ist bis 2015 möglich und machbar. Die sieben älteren Atomkraftwerke plus Krümmel müssen sofort und endgültig stillgelegt werden, die übrigen mit einem Energiewende-Sofortprogramm.

BUND- Kritik

* Der Atomausstieg dauert viel zu lange, die Kaltreserve ist überflüssig.
* Zu zaghaft werden die erneuerbaren Energien ausgebaut

* Es fehlt eine klare Vorschrift, dass sich die Netzausbauplanung an den Erfordernissen der Integration der Erneuerbaren Energien zu orientieren hat.
* Der Ausstieg ist umkehrbar, es fehlt eine Verfassungsänderung, die diesen Ausstieg unumkehrbar machen würde.

 

Zur ausführlichen Stellungnahme
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/atomkraft/energiewende_now/aktuell_zum_thema/

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Gegen Gasbohren- Stopp Fracking!

Im Gegensatz zu den klassischen Lagerstätten ist das unkonventionelle Erdgas in Kohle-, Ton- oder Schiefergestein in großen Tiefen eingeschlossen. Nur mit aufwändiger Technik kann es gefördert werden. Es reicht nicht aus, die Lagerstätte einfach anzubohren, sondern die Gesteinsformationen müssen durch sogenanntes „Hydraulic Fracturing“  – kurz „Fracking“ – zerstört werden, um ein Herausströmen des Gases zu ermöglichen. Dabei werden große Mengen Wasser versetzt mit einem Cocktail von mehr als 200 verschiedenen Chemikalien unter hohem Druck in den Boden gepumpt und anschließend Sprengungen durchgeführt.

Stellungnahme

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NÄCHSTE TREFFEN

BUND Treffen:

Mittwoch, 12.8. 19 Uhr im Spielraum, Prosperstr.71

Berichte der vergangenen, sowie Planung der kommenden Aktivitäten

Mittwoch, 9.9. um 19 Uhr im Spielraum, Prosperstr.71

Weitere Treffs:  21.10., 11.11. 2015                          
jeweils mittwochs, 19 Uhr

  • die Grüne Jugend der Region (das ist die Jugendorganisation der Partei Bündnis 90 /die Grünen) bereitet für den 11.08.2015 einen Demonstrationsmarsch gegen die A52 durch Gladbeck vor. Das ist für unser gemeinsames Anliegen eine hervorragende, selbstständige Unterstützung.
    Hier der Artikel des Stadtspiegels Gladbeck, in dem über das Vorhaben berichtet wird

     

  • 30.8. NUA Fest
    Die Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes NRW (NUA) feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen! Am 30. August von 11 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände des LANUV am NUA-Tagungshaus an der Siemensstraße in Recklinghausen ein attraktives Festprogramm. Mehr dazu: http://www.nua.nrw.de/

     

  • Urbanes Gärtnern:
    1) Picknick am Kulturhof - Die Idee zu einem gemeinsamen Picknick, an dem wir alle mal gemütlich sprechen und unseren Erfolg feiern können stand schon länger im Raum. Deswegen laden wir am 07.08 zu einem gemeinamen Picknick ein, ab 18 Uhr! Ich denke es ist am einfachsten, wenn jeder etwas zu essen und zu trinken mitbringt.
    2) Sommerfest im Bottroper Kulturhof:
              
    26.9. mit einem Info Stand des BUND Bottrop

Newsletter des BUND Bottrop

kann hier bestellt werden- (fast) monatlich mit aktuellen Terminen & Aktivitäten aus Bottrop, aus dem Landes- und dem Bundesverband.

Mail an: Klaus.Lange@bund.net

Apfel- und Beerenpresse

Der BUND Bottrop hat jetzt auch eine Apfel- und Beerenpresse, die gegen Spende ausgeliehen werden kann.
Der Apfelbaum dürfte einer der ältesten kultivierten Obstbäume sein, schon die Pharaonen wussten ihn zu schätzen. Er trägt keine heimische Früchte, sondern war ursprünglich in Zentral- und Westasien beheimatet. Um 10.000 v.Chr. wuchsen auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan Äpfel, die auch der Hauptstadt ihren Namen gaben: "Alma-Ata", heißt übersetzt "Stadt des Apfels".
Heute gibt es in Deutschland ungefähr 1.500 Sorten, von denen aber lediglich 60 wirtschaftlich bedeutend sind. Statistisch gesehen isst jeder Deutsche fast 20 Kilo Äpfel pro Jahr.Der Apfel ist auch ein Symbol der Herrschaft, der Reichsapfel, sowie der Liebe und Fruchtbarkeit. Im ALTEN Griechenland gab es den Brauch, dass Brautpaare gemeinsam einen Apfel verzehren mussten. Im Alten China hieß das Freudenviertel  Apfelbett und als Umschreibung für jemanden, der keine Lust zur Liebe hat, hieß es: der mag keine Äpfel essen…..

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46244 Bottrop
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